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Wohnungsbauprojekte - Falkensee wächst

Aktualisiert: 10. Apr.

Die Kräne im Falkenseer Stadtgebiet waren in den letzten Monaten allgegenwertig. So langsam gehen die Projekte von der Realisierung in die Vermietung. Projekte, welche das Stadtbild auch nachhaltig prägen, aber auch unsere Stadtverordneten teils bereits Jahrzehnte begleiten.

So sind bereits die ersten 59 von 405 neuen Wohnungen der DEGEWO im Falkenhorst Anfang Februar bezogen worden. Der Bezug der weiteren Wohnungen erfolgt sukzessive bis zum Spätsommer.

Bereits 1996 wurde der Bebauungsplan F27 – Falkenhorster Heide, aufgestellt, der der Berliner Wohnungsbaugesellschaft das Baurecht, auch für den markanten 8-Geschosser in der Coburger Straße, sicherte.

Ein großer Anteil der Wohnungen sind durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) gefördert und stehen dementsprechend Inhabern von Wohnberechtigungsscheinen kurz WBS zu günstigen Mieten zur Verfügung.

Es ist aber nicht das einzige Wohnungsbauprojekt in Falkensee, was bereits auf eine längere Planungsgeschichte zurückgeht. So stellt die BUWOG auf dem Areal, welches einst von Falkenseern nur noch spöttisch als „coming soon“ bezeichnet wurde, 462 Wohneinheiten, bis 2025 fertig und in der Spandauer Straße / An der Lake realisiert, mit 65 Wohneinheiten, die Robert Bosch Wohnungsgesellschaft ein Bauvorhaben, dessen Konzeptionierung bis in die Nachwendejahre zurückzuverfolgen ist.

Das derzeit drittgrößte Wohnungsbauprojekt in Falkensee mit 317 Wohneinheiten in 9 Gebäuden befindet sich am Bahnhof Albrechtshof derzeit in der Fertigstellung. Hinzu kommen noch Bauvorhaben wie z.B. der Ersatzbau für den ehemaligen Bayerischen Hof, die Bauten entlang der Bahn in der Dallgower Str/Leipziger Str, oder der Wohnungsneubau auf dem Gelände des ehemaligen Gesundheitszentrums in der Ruppiner Straße. Alleine die bereits genannten Projekte bringen insgesamt einen Zuwachs an 1400 Wohnungen bis 2025 mit sich. Für die einen ist dies zu wenig, um ausreichend bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen zu können. Für die anderen zu viel, um noch den Charakter unserer Gartenstadt zu wahren.

Der Großteil der Wohnbauten geht jedoch auf bereits langjährig vorhandenes Bauplanungsrecht zurück und sind daher bereits vor Jahren bei diversen Entwicklungsprognosen für die Infrastruktur unserer Stadt berücksichtigt worden. Es ist die Aufgabe der zukünftigen Stadtverordneten, die Schaffung neuen Baurechts kritisch zu begleiten, um sicherzustellen, dass dies weiterhin behutsam erfolgt und auch notfalls die Reißleine zu ziehen, wenn zu erwarten ist, dass Schulen, Verkehr und Kitas dem Zuzug nicht mehr gewachsen sind.

Text: DM / Fotos: CDU


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