Tagesaktueller geht es nicht - Podiumsdiskussion zur Debatte um den neuen Wehrdienst
- timbrand99
- 15. Okt. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Die Diskussion um die Wiedereinführung eines Wehrdienstes sorgt aktuell für lebhafte Debatten in Politik und Gesellschaft. Was bedeutet ein solcher Schritt für unsere Gesellschaft? Wie entwickelt sich die Sicherheitslage und reicht ein freiwilliger Wehrdienst, um der Bedrohung zu begegnen oder braucht es doch eine Wehrpflicht? Warum ist ein stetig steigender Verteidigungshaushalt eigentlich erforderlich? Um diese Fragen zu erörtern, hatte der Stadtverband Thomas Röwekamp, MdB und Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses des Bundestags am 15. Oktober zu einer Podiumsdiskussion in die Stadthalle Falkensee eingeladen.
Es war eher dem Zufall und den intensiven regierungsinternen Verhandlungen zu diesem Thema geschuldet, dass die Podiumsdiskussion am Abend vor der ersten Lesung zum Wehrdienstmodernisierungsgesetz im Bundestag erfolgte. Eingeleitet in das komplexe Thema Sicherheitspolitik wurde durch unser Vorstandsmitglied Frank Brandt, als Berufsoffizier Experte zur Materie. Im Anschluss berichtete Thomas Röwekamp fundiert und spannend über die Regierungsarbeit und die parteiübergreifende Diskussion zum neuen Wehrdienst. Auch das viel umstrittene „Los-Verfahren“ erläuterte und begründete er sehr ausführlich und konnte so auch kritische Stimmen überzeugen.
Die breit gefächerten Fragen der Moderatorin Dr. Katrin Zehender, Landesbeauftragte für Brandenburg der Konrad-Adenauer-Stiftung, und die anschließenden Fragen aus dem Publikum sorgten für eine angeregte und facettenreiche Diskussion. Das Publikum erhielt tiefe Einblicke in ein Thema, welches so seit langem nicht mehr auf der Tagesordnung stand. Röwekamp betonte, dass Freiheit nicht nur ein Recht sei, sondern auch mit Verpflichtungen einhergehe. Daher befürworte er, ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr für alle – egal ob im sozialen oder ökologischen Bereich oder eben als Wehrdienst.
Text: FB, JK; Fotos: CDU-Bremen, OD








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